Dämmung
Den Löwenanteil des privaten Energieverbrauchs macht die Heizung aus. Hier ergibt sich also sehr viel Einsparpotenzial durch Modernisierungs- bzw. Dämm-Maßnahmen.
Förderprogramme zur Gebäudesanierung helfen Ihnen bei der Umsetzung.
Kellerdecke dämmen
Die Kellerdecke lässt sich schon für relativ wenig Geld dämmen. Die notwendigen Arbeitsschritte sind einfach und können auch von ungeübten Handwerkern leicht durchgeführt werden.
Durch diese Maßnahme sparen Sie ungefähr 10% der Heizkosten.
Dach dämmen
Warme Luft steigt bekanntlich nach oben. Sehr viel Energie geht daher durch ungedämmte Dachstühle verloren.
Wenn Ihr Dachgeschoss nicht ausgebaut ist, genügt die Dämmung des Obergeschoss-Bodens. Hierfür gibt es wärmedämmende Trockenestrichelemte, die relativ einfach zu verlegen sind.
Wer jedoch das Dachgeschoss nutzen möchte, der sollte sich für die sog. Sparrendämmung mit Mineralwolle entscheiden.
Durch diese Maßnahmen lassen sich ca. 20% Heizenergie sparen.
Außenwände dämmen
Die meiste Enrgie lässt sich zweifelsohne durch gedämmte Außenwände sparen. Holen Sie sich für diese Maßnahme aber unbedingt den Rat eines Fachmannes ein.
Zunächst muss der Zustand der Außenwände geprüft werden. Oft muss vor der Dämmung das feuchte Mauerwerk saniert werden!
Bei einer Fassadendämmung mit modernen Wärmedämm-Verbundsystemen sind durchaus Energieeinsparungen von bis zu 50 Prozent zu erreichen. Die Kosten amortisieren sich so relativ schnell, insbesondere bei Inanspruchnahme von Fördergeldern aus Förderprogrammen.
Wenn alle Maßnahmen zur Dämmung abgeschlossen sind, können mögliche Fehler mit Thermografieaufnahmen (Wärmebildaufnahmen) sichtbar gemacht werden.
Mehr zur Thermografie lesen Sie hier
Fehler bei der Dämmung können gravierende Folgen haben, z.B. Zerstörung der Bausubstanz und Schimmelbildung.
Erfahren Sie hier wie Sie Schimmel finden und der Schimmelbildung vorbeugen können.