Thermografie - Wärmebildaufnahmen
Thermografie liefert wertvolle Hinweise zum Energiesparen!
Mit einer Wärmebildkamera (eine spezielle Infrarot-Kamera) kann man Wärmebilder von Häusern erstellen und so Schwachstellen aufdecken, denn Thermografieaufnahmen machen Wärmebrücken sichtbar.
Anhand der Farbverläufe kann man sehen, wo wertvolle Energie verloren geht und wo man durch Beseitigung dieser Wärmebrücken Energie sparen kann. Jede Verbesserung der Energiebilanz spart bares Geld!
Thermografie-Aufnahmen sollten unbedingt bei niedrigen Außentemperaturen (unter ca. 6-8 Grad Celsius) gemacht werden. Die Räume sollten zuvor über einen Zeitraum von 12 bis 24 Stunden auf eine gleichmäßige Temperatur aufgeheizt werden. Damit kein Licht die Aufnahme beeinträchtigen kann sollten die Thermografie-Bilder bei Dunkelheit erstellt werden.
Die blauen Stellen weisen auf gut isolierte Zonen hin, die gelben und grünen Bereiche weisen auf einen mittleren Wärmeverlust hin. Den höchsten Wärme- und damit Energieverlust zeigen die weißen und roten Farbbbereiche an.
Die Thermografie deckt typische Schwachstellen auf:
- Das Dach ist gerade bei Altbauten oft nicht oder aber mangelhaft gedämmt
- Heizkörpernischen, denn dort ist die Wand dünner als der Rest der Außenwand
- Fenster ohne Wärmeschutzverglasung
- Rolladenkästen
- Schlecht oder gar nicht gedämmte Außenwände